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Neue gesetzliche Bestimmungen im Falle von Arbeitsunfähigkeit

Ab dem 1. Januar 2019 treten neue gesetzliche Bestimmungen bezüglich des Zeitraums der Kostenübernahme bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit in Kraft :

Mit dem Gesetz vom 10. August 2018 wird die Dauer der Kostenübernahme von derzeit 52 Wochen auf 78 Wochen ausgedehnt. Dabei bleibt der Bezugszeitraum von 104 Wochen aber bestehen.

Der automatische Ablauf des Arbeitsvertrags des Arbeitnehmers verschiebt sich dadurch ebenfalls.

Der Bezugszeitraum für die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber wird ebenfalls ab dem 1. Januar 2019 von derzeit 12 Monate auf 18 Monate angepasst: In diesem Zeitraum entrichtet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im Falle einer Arbeitsunfähigkeit den Lohn bis zum Ende des Monats, in dem sich der berechnete 77. Tag der Arbeitsunfähigkeit befindet.

Das neue Gesetz erlaubt die Möglichkeit einer schrittweisen Wiederaufnahme der Arbeit aus therapeutischen Gründen: Dazu stellt der Arbeitnehmer auf Grundlage eines ärztlichen Attests seines behandelnden Arztes und nach Einverständnis seines Arbeitgebers einen Antrag bei der Nationalen Gesundheitskasse (CNS). Voraussetzung ist aber, dass der Versicherte in den 3 Monaten vor Antragstellung mindestens 1 Monat arbeitsunfähig war !

Im Gegensatz zur derzeitigen Teilzeitbeschäftigung zur Genesung wird die zukünftige schrittweise Wiederaufnahme der Arbeit aus therapeutischen Gründen einem Arbeitsunfähigkeitszeitraum gleichgestellt und als solcher verbucht. Der Versicherte erhält in diesem Zeitraum weiterhin Krankengeld und ist darüber hinaus durch die Unfallversicherung (AAA) abgesichert.

Weitere Informationen zum neuen Gesetz entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Links :

http://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/2018/08/10/a703/jo
https://www.csl.lu/bibliotheque/newsletters/8620b08434.pdf